NDWN-2026-08
Als ich vor ein paar Wochen bei einem neuen Kunden das erste Mal in die Tool-Landschaft geschaut habe, war die Sache schnell klar: Der Vertrieb schreibt seine Angebote mit ChatGPT. Die Assistenz baut Präsentationen mit Copilot. Die Kollegin aus dem Marketing textet ihre Social-Media-Posts mit Claude. Alles im kostenlosen Tarif. Kein AVV, keine Dokumentation, keine Ahnung, wo die Eingaben eigentlich landen.
Niemand hatte hier etwas Böses im Sinn. Die Tools sind gut, sie sparen Zeit, und die Mitarbeitenden wollen einfach ihre Arbeit machen. Das Problem ist nicht die KI. Das Problem ist, dass sie längst im Haus ist, bevor irgendjemand die datenschutzfachliche Frage gestellt hat. Und dann landet das auf deinem Schreibtisch - als DSB, als ISB, oder als Geschäftsführung, die am Ende dafür geradesteht.
Genau da wird es unangenehm. Denn „verbieten" ist keine Antwort. Du musst die Tools tatsächlich beurteilen können. Und dafür reicht es nicht, „schließ halt einen AVV ab" zu sagen. Du musst wissen, was der Unterschied zwischen dem Chat-Abo und der API ist, wann ein Anbieter mit deinen Eingaben trainiert, wie lange er sie speichert, und ob du bei einem US-Anbieter noch eine TIA und eine DSFA obendrauf brauchst.
In diesem Webinar zeige ich dir, wie du als DSB oder ISB ein KI-Tool sauber beurteilst - nicht theoretisch, sondern an ChatGPT, Copilot, Gemini und Claude konkret durchgespielt. Du bekommst einen Weg an die Hand, mit dem du am Ende sagen kannst: dieses Tool, in diesem Tarif, unter diesen Bedingungen - ja. Und den Rest begründet nein.
Vorkenntnisse in KI brauchst du dafür keine. Was du mitbringen solltest, ist die Bereitschaft, das Thema anzugehen, bevor es dich einholt. Melde dich jetzt an. Ich freue mich auf dich.
- Wie du ChatGPT, Copilot, Gemini und Claude datenschutzrechtlich einordnest - und wo die echten Unterschiede zwischen den Anbietern liegen
- Worauf du beim Anbieter achten musst: Training mit deinen Eingaben, Speicherdauer (Retention), AVV und Drittlandstransfer
- Welchen Tarif du brauchst - und warum der Unterschied zwischen Chat-Abo und API datenschutzrechtlich entscheidend ist
- Wann du eine DSFA und eine TIA wirklich brauchst - und wie Pseudonymisierung dir die Beurteilung leichter macht
- Wie du KI im Unternehmen strukturiert einführst und deine Mitarbeitenden fit machst, statt Tools nur stillschweigend zu dulden
- Datenschutzbeauftragte (DSB), intern wie extern
- Informationssicherheitsbeauftragte (ISB)
- Geschäftsführung, die Verantwortung für den KI-Einsatz trägt
- IT-Leitung und IT-Verantwortliche
- Compliance- und Datenschutz-Koordinatoren
- Berater, die ihre Mandanten beim KI-Einsatz begleiten
Kurz gesagt: Für alle, die KI im Unternehmen nicht verbieten, sondern verantworten wollen.
Mein Name ist Daniel Steffen. Ich bin externer Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragter, KI-Koordinator, Speaker und Dozent. Ich begleite Unternehmen dabei, Compliance-Anforderungen mit realen Abläufen zu verbinden - besonders dann, wenn neue Regeln greifen und in der Praxis übersetzt werden müssen.
Im Kurs enthalten
7 Tage kostenlos verfügbar (für NOVIDATA Plus-Mitglieder dauerhaft)
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